Oracle nutzt es, LinkedIn nutzt es und auch Twitter; Google machte es bekannt, Intel entwickelte es bereits vor der Jahrtausendwende – “OKR”. Was hat man sich unter diesem Begriff vorzustellen? Die Abkürzung “OKR” steht für “Objectives and Key Results”. Die “OKR” – Methode soll es Unternehmen einfacher machen, sowohl den Angestellten gegenüber die richtige Mischung aus Vertrauen entgegenzubringen, als auch die Ressourcenausrichtung zu optimieren. Im Fokus steht dabei die Zielsetzung des Unternehmens. Konkret verbessert die Einführung des “OKR Leadership” die Transparenz im Unternehmen, sorgt für eine klare Aufgabeneinteilung und für eine effizientere innere Abstimmung und somit schlussendlich auch für Motivation und effektives Arbeiten.

“OKR” bietet den Vorteil, leicht verständlich zu sein; komplizierte technische Prozesse, um das Controlling-System einzubringen, sind daher nicht nötig. Übliche Intranetdatenbanken reichen vollkommen aus. Dennoch findet man heutzutage zahlreiche Software-Werkzeuge, wie beispielsweise parolu, zur Anwendung und Umsetzung von OKR.

“OKR Leadership” – Kurz- und Langfristigkeit

“Der Unternehmer muss wissen, wo das Unternehmen in fünf bis zehn Jahren steht und er muss wissen, was ganz konkret die nächsten drei Monate zu tun ist”, formulierte Marco Alberti die grundlegende Problematik. So werden bezüglich letzterem maximal fünf Ziele (Objectives) pro Quartal formuliert, die schließlich messbare Schlüsselergebnisse (Key Results) bringen. Jedem Objective werden dabei vier Key Results zugeordnet. Wichtig dabei ist, dass die Key Results messbar und klar quantifizierbar sein müssen, um deren Erreichung objektiv beurteilen zu können. Die Ziele hingegen sollten ambitioniert gesetzt werden und können weiter gefasst sein, da deren Erreichung anhand der Key Results beurteilt wird.

Diese fünf großen Ziele und vier Schlüsselergebnisse werden auf die Mitarbeiter in angepasster Form übertragen, sodass jeder im Unternehmen weiß, was er genau zu tun hat und gleichzeitig nicht überfordert ist. Das führt zu einer Steigerung der Effizienz in der nächsten Zeit und wirkt sich auch positiv auf die fernere Zukunft aus. OKR ist zudem so konzipiert, dass die Unternehmer ein gewisses Risiko eingehen müssen, indem das Unternehmen ambitionierte Ziele wählt. Nur so sei es möglich, die Komfortzone zu verlassen und möglichst große Erfolge zu erzielen.

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Jegliche Art von auf die Nichteinhaltung von formulierten Zielen folgende Bestrafungen gibt es nicht. Ein solcher Fall dient dem Unternehmen lediglich als Rekapitulierung für das nächste Quartal. Auch hierbei ist es nicht zwangsweise notwendig, dass diese Objectives übertragen werden. Da jeder Mitarbeiter am besten weiß, wie er dem Unternehmen am meisten nützen kann, bestimmt nicht der Unternehmer allein die Ziele für die kommenden drei Monate – stattdessen werden sie untereinander verhandelt. Dieses System unterstützt Hubertus Bessaus (deutscher Unternehmensgründer) Idealvorstellung, Führung mache sich selbst überflüssig. OKR sieht er dabei als Tool, das diesem Idealbild einen Schritt näher kommt.

Mit parolu die Objectives und Key Results im Griff

Mit parolu kannst du schnell, übersichtlich und erfolgreich die OKR Leadership Methode abbilden. Am besten legst du dazu ein separates Projekt, z.B. “OKR Q1 2017”, mit den OKR-Zielen für das nächste Quartal an und setzt Start- und Enddatum des Projekts auf den jeweiligen Zeitraum. Die Objectives werden dabei als Milestones angelegt, darunter können dann die Key Results als Todos angegeben werden. So können die Key Results auch direkt an einzelne verantwortliche Mitarbeiter delegiert werden.

Über die Projektkarte ist der Fortschritt jederzeit schnell und übersichtlich einsehbar, während die Projektansicht detaillierte Informationen über Ziele und einzelne Key Results liefert. Über die zusätzlichen Funktionen von parolu Todos, wie z.B. Checklisten, Kommentare und Anhänge, lassen sich bei Bedarf auch innerhalb der Key Results alle notwendigen Informationen ablegen.

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