Die Gründung einer Firma ist zwar feierlich, der Alltag holt Freelancer aber schnell wieder ein. Welche Tools Freelancer nutzen können, um ihr Projektmanagement oder ihre Zeiterfassung zu verbessern, lesen Sie hier. Außerdem werden wichtige Aspekte von Rechnungen und Steuern genannt. Starten werden wir mit der Akquise von Aufträgen.

Eine Bewertung sollte immer abgegeben werden

Bei der Akquise geht es zunächst darum, dass Freelancer wissen, was ihnen Spaß macht. Darüber hinaus muss diese Tätigkeit einen Wert erschaffen, der eine ausreichende Bezahlung gewährleistet. Um Kunden für diese Tätigkeit zu finden, sollten Freelancer generell verschiedene Portale nutzen, damit nicht der Verdacht aufkommt, dass eine Scheinselbstständigkeit vorliegt. Auf diesen Portalen finden Freelancer natürlich gute und schlechte Kunden, die oft auch unterschiedliche Löhne zahlen. Zu Beginn sollten Selbstständige maximal 10 % unter dem erhofften Lohn arbeiten. Auch wenn das zunächst negativ klingt, vielen Freelancern fehlen die Referenzen und sie können kaum einen höheren Preis verlangen.

Der Kontakt zu Auftraggebern sollte nie ganz abbrechen

Generell sollten sie aber niemals umsonst arbeiten. Natürlich sollten sie versuchen mit guten Kunden weiter zusammenzuarbeiten. Manchmal ist das aber nicht möglich. Dennoch sollten sie ab und an den Kontakt wieder aufnehmen und nachfragen, ob die Möglichkeit besteht an einem Projekt mitzuarbeiten. Aber auch auf passive Weise können Selbstständige Angebote erhalten. Viele Online – Portale informieren per E-Mail, dass bald ein neues Projekt beginnen wird. So sparen Freelancer Zeit bei der Suche nach neuen Aufträgen.

Können Aufgaben ausgegliedert werden?

Wenn dann ein neues Projekt gefunden wurde, geht es darum, die Dinge in die Hand zu nehmen. Viele Selbstständige planen zu viel. Stattdessen sollten sie am Projekt arbeiten und dabei das Pareto Prinzip beachten. Dieses besagt, dass für 80% der Resultate 20% der gesamten Ressourcen verbraucht werden. Die restlichen 20% fordern dann 80% der Ressourcen. Freelancer sollten sich fragen, ob sie wirklich diesen zusätzlichen Aufwand von 80% betreiben müssen? Denn eventuell können auch einige Aufgaben ausgegliedert werden. Damit kommen wir zur Zeiterfassung.

Buffer veröffentlicht geplante Beiträge in sozialen Netzwerken

Bei einer Gründung wird oft auch an die Zeiterfassung gedacht. Viele Freelancer versuchen sie entweder schriftlich oder durch ein Tool festzuhalten. Hier bieten sich zum Beispiel die Tools Findmyshift oder Evernote an. Übrigens, einige Online – Portale kontrollieren die Zeiterfassung durch Screenshots, um sicherzugehen, dass Freelancer auch wirklich arbeiten und nicht auf Facebook ihre Zeit verbringen. Generell können für den letzten Fall ebenfalls verschiedene Tools genutzt werden, zum Beispiel: Cold Turkey oder Selfcontrol. Beide Tools sorgen dafür, dass soziale Netzwerke geblockt werden. Natürlich können soziale Netzwerke auch für den eigenen Betrieb genutzt werden. Unter den Tools die Freelancer dafür nutzen können, findet sich Buffer. Buffer plant alle Beiträge in sozialen Netzwerken und veröffentlicht sie auch in verschiedenen Netzwerken. So sparen Selbstständige viel Zeit. Diese lässt sich auch bei der Rechnungserstellung sparen.

Wie hoch sind die voraussichtlichen Einnahmen?

Eine Rechnungsvorlage sollte immer vorhanden sein. Genauso wie Kenntnisse von steuerlichen Aspekten. Die wichtigste Steuervorschrift, die schon bei einer Gründung eine Rolle spielt, ist der zu erwartende Umsatz. Liegt dieser über 17.500 Euro, dann fällt der Status des Kleinunternehmers weg und es müssen verschiedene Steuern gezahlt werden. Darunter finden sich die Umsatzsteuer und die Einkommenssteuer.
Es gibt also einige Aspekte, die Selbstständige schon vor der Gründung beachten müssen. Mit diesen genannten Tipps sollten sie aber keine Probleme haben, eine erfolgreiche Selbstständigkeit aufzubauen. Wir wünschen viel Erfolg!

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